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Donnerstag, 9. Juni 2016

Ein Traum in Mint


Anfang des Jahres gab es mal wieder Wolle bei einem großen Deutschen Discounter im Angebot. Klar, dass ich da zugeschlagen habe, wie schon im vergangenen Jahr. Unter Anderem wanderte eine Packung mit mintfarbenem Garn in meinem Einkaufswagen. In die Farbe habe ich mich spontan verliebt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich Mint ist oder nicht doch eher Türkis? Egal, ich mag es einfach!

Was ich mit den 300 Gramm mintfarbenem Garn anfangen wollte, wusste ich damals noch nicht. Beim Stöbern habe ich vor ein paar Wochen diesen schönen Poncho namens "Bohemian Blues" bei DROPS Design gesehen und dachte mir, dass er mit diesem Garn sicher gut aussehen wird.Ursprünglich wird der Poncho aus Drops-Wolle gehäkelt, aber mit meiner Baumwolle habe ich die gleiche Maschenprobe hinbekommen.

Der Poncho setzt sich im Grunde "nur" aus vier Quadraten zusammen, von denen jedes eine Seitenlänge von 38 cm hat. Diese Quadrate häkelt man zusammen und am Schluss wird alles noch einmal umrandet. Fransen kommen im Original auch noch dran, die habe ich jetzt erstmal weggelassen. Vielleicht mache ich noch welche, aber mir gefällt der Poncho auch so. Er ist ideal zum Drüberziehen, wenn es für eine Jacke zu warm ist, aber man trotzdem etwas über den Schultern haben will. Ich überlege schon, noch einen Zweiten zu machen...

Geteilt bei RUMS - Rund ums Weib am Donnerstag




Dienstag, 17. Mai 2016

Häkeldecke, Part 4: Die unendliche Geschichte



Lange ist es her seit dem letzten Update zu meiner Häkeldecke. In den letzten Wochen hatte ich im "echten Leben" arbeitsbedingt so viel um die Ohren, dass mein "Monster" leider oft zu kurz kam. Hin und wieder wächst es um die ein oder andere Reihe, wenn mir nicht gerade die Wolle ausgegangen ist. Trotzdem ist noch immer sehr viel zu tun, aber wie sagt man so schön: Langsam nährt sich das Eichhörnchen!

Mittlerweile muss ich die Decke aufs Bett legen, um sie in ihrer vollen Pracht aufs Bild zu bekommen. ;)



 

Donnerstag, 28. April 2016

Häkeltipp: Schöne Abnahmen



Heute möchte ich hier einen kleinen Trick zeigen, durch den kugelförmige Gebilde aus festen Maschen gleichmäßig und professionell aussehen. Das kleine Geheimnis besteht darin, dass die Abnahmen ein bisschen anders gehäkelt werden als man das üblicherweise kennt. Ich habe diese Methode bei meinen Ostereiern ausprobiert und fand das Ergebnis sehr schön. Man konnte auf dem ersten Blick überhaupt nicht mehr erkennen, wo ich Maschen abgenommen habe, während es früher an den Stellen so kleine "Knubbel" gab, die mich etwas gestört haben.

So funktioniert es:

Zuerst durch die vorderen Maschenglieder der nächsten beiden Maschen stechen, also dort wo die beiden Pfeile hinzeigen (linkes Bild). Es sind drei Schlingen auf der Nadel (rechtes Bild).

Einen Umschlag machen und die ersten beiden Schlingen abmaschen. Jetzt sind noch zwei Schlingen auf der Nadel (linkes Bild).

Noch einen Umschlag machen und die letzten beiden Schlingen abmaschen (rechts Bild).

Die oberen Schritte wiederholt ihr bei jeder Abnahme. Am Ende müsste es so aussehen wie hier:

Sonntag, 10. April 2016

Spitzenstola mit Regenschirmen


Diese zarte Stola im Spitzenmuster ist mir letzte Woche quasi von den Nadeln gehüpft und ich find es wirklich erstaunlich, dass ich nur zwei Knäuel dafür gebraucht habe!



Das Garn, welches ich benutzt habe nennt sich Lace Lux von Lana Grossa, ist eine Mischung aus Viskose und Merinowolle und sieht wirklich luxuriös aus (wie es der Name verspricht). Ich mag vor allem den Glanz, der aber auf den Fotos nicht so gut rüberkommt wie in Wirklichkeit. Die Wolle hat eine Lauflänge von 310 Metern pro Knäuel und da ich zusätzlich mit dicken Nadeln gestrickt habe (6mm), kam ich echt schnell voran. Insgesamt ist die Stola 117 cm lang und 36 cm breit.

Ärgerlich fand ich ja, dass mir das Garn mehrfach gerissen ist, als ich ein bisschen zu stark dran gezogen habe. Bei so feinem Garn lässt sich das aber wohl nicht vermeiden :/


Das Lochmuster habe ich nicht selber erfunden, sondern mir bei eliZZZa abgeschaut. Hier könnt ihr euch das Video anschauen, in dem sie das Muster Schritt für Schritt erklärt. Mich erinnert es auf den ersten Blick ja eher an Regenschirme als an gotische Bögen, aber schön ist es auf jeden Fall ;) In der Breite hab ich das Muster 5-mal wiederholt plus jeweils 3 Randmaschen auf jeder Seite.

Auch die anderen Videos von eliZZZa sind toll, da gibts noch viele Muster, die ich gern ausprobieren würde, wenn ich denn die Zeit dafür hätte *seufz*...


Donnerstag, 17. März 2016

Flauschiges Osternest mit Minieiern


Ich kann es kaum glauben, aber es ist schon bald wieder Ostern! Eigentlich dekoriere oder bastle ich vor Ostern nicht so viel wie im Advent, aber diesmal hatte ich eine Idee im Kopf, die ich unbedingt umsetzen musste: Ein gehäkeltes Osternest mit süßen Mini-Eiern mittendrin. Zum Glück habe ich währenddessen fleißig notiert was ich alles gemacht habe, so dass ich die Anleitung hier im Blog teilen kann ;)

Ihr braucht dafür:

 

 
  • Für die Eier: Etwas dünneres Garn für Häkelnadel 2,5-3 (hier habe ich Sockenwolle und Acrylgarn verwendet)
  • Für das "Nest": 50g Brazilia Lungo in hellgrün und eine Häkelnadel Nr.6 (das Garn ist leider nicht mehr im Handel erhältlich. Als Ersatz eignet sich aber jedes andere Flausch- oder Pelzgarn, Mohairwolle sieht sicher auch gut aus)
  • Stumpfe Nähnadel
  • Schere
  • Füllwatte

Osterei



Mit 2 LM beginnen.

1. Runde: In die 1. LM 6 FM häkeln.

Ab hier wird in Spiralrunden weitergehäkelt, das heißt, die einzelnen Runden werden nicht (wie sonst üblich) mit einer Kettmasche geschlossen. Da man so ja nicht sieht, wo die Runden beginnen, kann man endweder einen Maschenmarkierer in die 1. Masche jeder Runde setzen oder mitzählen.

2. Runde: Jede FM verdoppeln (=12 M)

3. Runde: *1 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=18 M)

Es ist nun ein kleiner Kreis entstanden. Den Anfangsfaden vernähen. Idealerweise sieht es bei euch jetzt so aus wie auf dem linken oberen Bild.

4.-8. Runde: 18 FM häkeln (=18 M). Nach der 8. Runde habt ihr so einen kleinen "Schlauch" wie auf dem rechten Bild.

9. Runde: *1 FM, 2 FM zusammenhäkeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=12 M)

10. Runde: 12 FM häkeln (=12 M)

Das Ei mit etwas Füllwatte stopfen.

11. Runde: Jeweils 2 FM zusammenhäkeln bis nur noch 6 M übrig sind

Den Faden abschneiden und mit einer Nadel die noch verbliebene Öffnung zusammenziehen. Faden vernähen.

 

Osternest:

 

Das Flauschgarn wird doppelfädig verhäkelt. Hierfür habe ich das Knäuel in zwei ca. gleich große Knäuel aufgeteilt.


2 LM häkeln

1. Reihe: 6 FM in die 1. LM häkeln

Jetzt in Spiralrunden weiterhäkeln (siehe oben)

2. Reihe: Jede FM verdoppeln (=12 M)

3. Reihe: *1 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=18 M)

4. Reihe: *2 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=24 M)

5. Reihe: *3 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=30 M)

6. Reihe: *4 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=36 M)

7. Reihe: *5 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=42 M)

8. Reihe: *6 FM, 1 FM verdoppeln*, von * bis * noch 5mal wiederholen (=48 M)

Fäden abschneiden und vernähen.



Jetzt die Eier schön im Nest anordnen und bewundern. Statt der gehäkelten Eier könnt ihr auch genausogut Schokoeier hineinlegen (die schmecken auch besser!)

Montag, 15. Februar 2016

Katzenkapuzenschal


Hier seht ihr so eine Mischung aus Kapuze und Schal, "Scoodie" genannt. Das Wort setzt sich aus den Wörtern "hoodie" (=Kapuze) und "scarf" (=Schal) zusammen. Hab ich bis vor Kurzem ehrlich gesagt noch nie gehört.

Jedenfalls kam mir die Idee dazu, als ich in einem Handarbeitsgeschäft dieses Buch gesehen und durchgeblättert habe. Dort steht drin, dass Kapuzenloops und -schals jetzt im Trend lägen und ich dachte mir, dass ich da mitmache. ;) Auch in Geschäften habe ich öfter solche Scoodies gesehen, unter Anderem einen mit Katzenohren-Kapuze. Sowas wollte ich auch, aber natürlich selbstgemacht.

Also 7 Knäuel Wolle gekauft (myboshi No.1), eine fette Nadel zur Hand genommen (9 mm) und einfach drauflosgehäkelt. Die Kapuze hat mich vor eine echte Herausforderung gestellt, denn ich wollte sie am Hinterkopf "rund" machen. Das finde ich persönlich schöner, als wenn sie so eine "Spitze" hat. Auf dem oberen Bild sieht man vielleicht, was ich meine...

Den Schal habe ich extra gehäkelt und später beide Teile mit Kettmaschen zusammengehäkelt. Danach kamen die Ohren dran. Zum Schluss blieben noch VIELE Fäden zum Vernähen übrig (das muss ja leider auch sein). Das nächste Mal würde ich evtl. eine kleinere Nadel verwenden oder für die Kapuze weniger Maschen anschlagen, sie ist nämlich echt groß geraten. 



Samstag, 6. Februar 2016

Übersetzungshilfe für Häkel- und Strickmuster

Mir ist letztens mal aufgefallen, dass ich im Blog in letzter Zeit oft englischsprachige Häkel- oder Strickanleitungen verlinkt habe. Mittlerweile macht mir das Verstehen keine Probleme mehr, aber vor ein paar Jahren kam ich damit noch gar nicht mit zurecht. Viele der Abkürzungen und Begriffe habe ich nie vorher gehört und im Wörterbuch wurde ich meistens nicht fündig.

Geholfen haben mir da so nützliche Tabellen, wo alle wichtigen Fachbegriffe und Abkürzungen erklärt werden. Nach und nach musste ich immer weniger nachgucken und heute verstehe ich (fast) alle Anleitungen, die ich auf englischsprachigen Blogs/Seiten sehe oder herunterlade.

Bei Drops gibt es zum Beispiel die Wortliste. Das Tolle an dieser Liste ist, dass man dort auch Begriffe in anderen Sprachen als Englisch nachschlagen kann. Könnte ja sein, dass ihr mal eine Anleitung auf Norwegisch oder Isländisch nachmachen wollt oder so ;)
Außerdem gibt es sowohl für amerikanisches als auch für britisches Englisch eine eigene Wortliste (ein Stäbchen z.B. ist in Großbritannien nämlich ein "treble crochet", in Amerika ein "double crochet". Was schon ein ziemlicher Unterschied ist ;).

Freitag, 22. Januar 2016

Pastelltopflappen


Eins der ersten Dinge, die ich gehäkelt habe, war ein Topflappen, das ist ja so ein klassisches Anfängerprojekt. Das Ding war aber leider unbenutzbar, weil ich es viel zu locker gehäkelt habe und Löcher drin waren. Resultat war, dass ich mir trotzdem die Finger verbrannt habe. Zu Weihnachten haben sich meine Eltern einen neuen Topflappen für die Küche gewünscht und diesmal wollte ich einen häkeln, der auch wirklich zuverlässig vor Hitze schützt.

Über Ravelry bin ich nach langer Sucherei auf den "Front Post Frenzy Crochet Potholder" gestoßen. Der Topflappen hat durch die Reliefstäbchen eine sehr dichte Struktur. Am Besten verwendet man ein etwas dickeres Baumwollgarn für Häkelnadel 4 (ich hab spezielles Topflappengarn genommen).

Ich habe zwar genau nach der Anleitung gehäkelt, aber mein Topflappen ist trotzdem etwas kleiner geraten als angegeben. Ohne die Umrandung hat meiner einen Durchmesser von ca. 17 cm, liegt aber trotzdem noch gut in der Hand.

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke:



Auch die Rückseite kann sich richtig sehen lassen! ;)

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Roter Panda-Anhänger


Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber ich kaufe meine Weihnachtsgeschenke üblicherweise selten vor dem 22. Dezember, also alles auf den letzten Drücker. Da ich dieses Jahr bei einem Adventswichteln mitgemacht habe, musste ich mir schon ungewöhnlich früh Gedanken um Geschenke machen.

Von meiner "Bewichtelten" wusste ich, dass sie rote Pandas mag. Zuerst dachte ich an eine Brosche oder so, aber schlussendlich habe ich mich dafür entschieden, einen (Schlüssel)anhänger zu häkeln. Passende Wolle hatte ich da, also konnte es theoretisch direkt losgehen. Blöd war, dass es nur wenige Anleitungen für rote Pandas im Internet gibt, eine der wenigen ist die von adorably kawaii (kostenlos, aber auf Englisch!).


Der Kopf war in der Anleitung für meinen Geschmack etwas zu rund und auch die Augenpartie gefiel mir nicht so. Die Ohren und die weißen Flecken über den Augen waren am Ende das Einzige, was ich 1:1 übernommen habe.

Um aus dem Panda einen Anhänger zu machen, hat es noch weiteres Zubehör wie Schmuckzange, kleine Ringe, eine große Perle und einen Schlüsselring gebraucht.

Die Beschenkte hat sich übrigens sehr darüber gefreut. Ich muss ja gestehen, dass ich den Kleinen am Liebsten selbst behalten hätte!


Allen die hier mitlesen, wünsche ich ein schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Elastischer Maschenanschlag

Vielleicht kennt ihr das auch: Ihr häkelt etwas und nach den ersten Reihen stellt sich heraus, dass ihr den Luftmaschenanschlag viel zu fest gemacht habt. Nun müsst ihr alles wieder auftrennen, um die Luftmaschenkette lockerer zu häkeln. Mir ist das schon soooo oft passiert und es ist immer wieder sehr ärgerlich...

Um diesen Effekt zu vermeiden, kann man die Luftmaschenkette mit einer größeren Häkelnadel anschlagen- ich habe meistens eine Nummer größer verwendet.

Noch besser finde ich aber den elastischen Maschenanschlag, mit dem man quasi eine Luftmaschenkette UND eine Reihe feste Maschen gleichzeitig häkelt. Es ist auch gar nicht so kompliziert, wie es sich jetzt anhört, versprochen! ;)


 Zuerst häkelt ihr zwei Luftmaschen.


In die zweite Luftmasche von der Nadel aus einstechen und den Faden durchholen. Es sind zwei Schlingen auf der Nadel (linkes Bild).

Nun den Faden holen und eine Schlinge abmaschen. Ihr habt eine Luftmasche gehäkelt (rechtes Bild).


Danach den Faden holen und durch beide verbliebenen Schlingen ziehen. Die erste Masche ist fertig.

Für die folgenden Maschen die Nadel in die "Luftmasche" der letzten Masche einstechen (da wo der Pfeil hinzeigt) und den Vorgang wiederholen, sprich zuerst wieder erst eine Schlinge abmaschen und dann zwei.

Nach ein paar Maschen sollte es idealerweise so aussehen wie auf dem Bild. ;)

Falls ihr das Ganze lieber noch einmal in bewegten Bildern sehen wollt, kann ich euch dieses Video von Drops empfehlen.

Mittlerweile habe ich mit dieser Methode einen Kapuzenschal angefangen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der Anschlag ist schön dehnbar und nicht so starr, wie ich das sonst kenne.
Ich frage mich, wieso diese Technik so lange an mir vorbeigegangen ist und bin richtig begeistert davon. Danke Internet! =)

Sonntag, 22. November 2015

Spaß mit Granny Squares

Ich glaube, jeder der gerne häkelt, wird Granny Squares kennen. Das sind diese netten, kleinen Häkelquadrate. Warum genau sie so heißen weiß ich leider nicht, aber es kommt vielleicht daher, dass schon Großmütter Patchworkdecken aus Quadraten gehäkelt haben. ;)

Granny Squares sind ziemlich vielseitig, denn man kann sie zu Kissen, Decken oder auch Taschen zusammensetzen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie sind auch gut dafür geeignet, um Wollreste zu verarbeiten. Außerdem gibt es bestimmt hunderte verschiedene Variationen davon.

Ich habe mittlerweile zwei Favoriten, die ich sehr schön finde und immer gerne zwischendurch mache:

1.) Zweifarbiges Granny Square



Dieses Granny ist eigentlich ganz einfach nachzumachen, da es nur aus Luftmaschen und Stäbchen besteht. Das Besondere daran ist, dass es in der Diagonale zweigeteilt ist. Bis ich die Technik verstanden habe hat es etwas gedauert, aber jetzt gibt es kein Halten mehr. :D Es macht viel Spaß, verschiedene Farbkombinationen auszuprobieren und die einzelnen Quadrate zu immer neuen Mustern zusammen zu setzen.

Das Tutorial dafür heißt "Kallora"von Poppy & Bliss und ich habe es bei ravelry gefunden und heruntergeladen. Die Anleitung ist allerdings auf Englisch und kostet etwas über 4 Euro. Die Autorin hat aus diesen Quadraten eine tolle Decke gezaubert. Das muss echt eine Riesenarbeit gewesen sein...


2.) Kreis im Quadrat


Das "Kreis im Quadrat"-Granny mag ich auch sehr. Dafür häkelt man zuerst einen Kreis aus Stäbchen und danach einen "Rahmen" drumherum, sodass sich am Ende eine quadratische Form ergibt.

Ich arbeite immer nach der Anleitung von spincushions (leider auch auf Englisch). Dort wird jeder Schritt ganz genau mit Bildern erklärt.

Auf den Bildern oben könnt ihr ein paar fertige Squares sehen, die ich nach dieser Anleitung bereits gehäkelt habe. Ich denke, ich werde eine Kissenhülle daraus machen. Pro Seite benötige ich 25 Grannies, von daher kann es noch ein bisschen dauern, bis sie fertig ist. ;)

Samstag, 7. November 2015

Colorblocking Loop

Endlich kann ich hier im Blog mal wieder etwas Fertiges zeigen *jubel*


Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich den Loop zuende gebracht habe, was daran lag, dass ich dafür dünne Wolle verwendet habe. Die Mühe hat sich aber gelohnt, der Loop fühlt sich richtig gut am Hals an und kratzt auch gar nicht, wie das ja oft so bei Wolle ist. ;)


Vor dem Zusammennähen war der Loop ca. 30 cm breit und ca. 140 cm lang. Diese Maße reichen aus, um ihn bequem zweimal um den Hals zu wickeln. Für den  grauen Streifen benutzte ich Mussante von GGH, für den ganzen Rest Siena von Wolle Rödel. Letztere werde ich wohl nicht mehr verarbeiten, weil mich die Knoten im Garn gestört haben, die leider ziemlich oft vorkamen. Ich habe sie einfach mit eingestrickt und hoffe, dass sie sich nicht mit der Zeit auflösen. :/


Hier eine kurze Anleitung, wie es gemacht wird:

Material:

- Jeweils 100g dünne (Merino)wolle in fünf verschiedenen Farben (in meinem Fall: Natur, Rosa, Pink, Grau und Gelb)

- Stricknadeln 3,5

- Stumpfe Nähnadel und Schere

Grundmuster:

Eine gerade Maschenzahl anschlagen.

1. Reihe: *1 rechte Masche, 1 linke Masche; von * bis zum Ende der Reihe wiederholen

2. Reihe: *1 linke Masche, 1 rechte Masche; von * bis zum Ende der Reihe wiederholen

Die 1. und 2. Reihe wiederholen


Für den Loop 74 Maschen in einer beliebigen Farbe anschlagen und im Grundmuster stricken. Nach jeweils 28cm wird mit einer neuen Farbe begonnen.


Nach insgesamt 140 cm abketten. Die kurzen Seiten mit Kettmaschen zusammenhäkeln (oder -nähen, siehe Foto). Zum Schluss alle Fäden vernähen.
 

Dienstag, 20. Oktober 2015

Häkeldecke, Part 3


Meine Wellenmusterdecke habe ich die letzten Tage und Wochen sträflich vernachlässigt, weil ich stattdessen sehr viel gestrickt habe (zum Beispiel diesen Schal). Bei solchen Großprojekten fällt es mir immer schwer, für längere Zeit am Ball zu bleiben, bzw. an der Nadel. ;) Immerhin ist das Teil am letzten Wochenende endlich mal wieder ein paar Reihen gewachsen.


Bisher habe ich es schon zweimal geschafft, mich zu verzählen. Das ist mir natürlich erst ein paar Reihen später aufgefallen, als das Muster auf einmal verdächtig schief aussah. Ziemlich nervig, wenn man dann alles wieder auftrennen muss und mehrere Stunden Arbeit umsonst waren. *grrrr*

Übrigens habe ich für die Farbreihenfolge kein spezielles Muster. Nach jeder Farbe entscheide ich mehr oder weniger spontan, wie es weitergeht. Ich achte einfach nur darauf, dass es optisch passt und halbwegs harmonisch aussieht. =)

Verlinkt bei creadienstag

Dienstag, 6. Oktober 2015

Der Herbst wird bunt

Draußen ist es mittlerweile ziemlich kühl geworden, was gleichzeitig bedeutet, dass man/frau irgendwas Warmes um den Hals braucht, um sich nicht zu erkälten. Jeden Herbst habe ich aufs Neue Lust darauf, mir einen Schal zu stricken oder häkeln, obwohl ich davon nun wirklich genug habe. *hust*

Dieses Mal soll es richtig bunt werden...


Bei der Farbauswahl habe ich mich von diesem Loopschal bei Purlbee inspirieren lassen, der mir sehr gut gefällt. Beim Stöbern in meiner Wollkiste habe ich auch tatsächlich Wolle in den passenden Farben gefunden. Ich hab allerdings keine Ahnung, wofür ich sie ursprünglich mal gekauft habe...muss lange her sein!


(Die graue Wolle ist "Mussante" von GGH, der Rest "Siena" von Wolle Rödel).


In der Anleitung für die "gradient cowl" werden jeweils zwei Farben zusammen verstrickt (dadurch entsteht dieser coole Effekt, bei dem die Farben ineinander verlaufen). Dafür ist meine Wolle leider zu dick. Stattdessen war meine Idee, jedes Knäuel am Stück zu "verbrauchen" sodass ich am Ende einen langen Streifen mit 5 etwa gleich langen "Farbflächen" habe. Diesen Streifen nähe ich dann zu einem Loopschal zusammen (Fransen könnte ich mir aber auch vorstellen).

Naja, ich bin jedenfalls gespannt, wo das hinführt.^^

Samstag, 19. September 2015

Stoff bedrucken: Es geht weiter


Vor einem Jahr habe ich in diesem Post über das Thema Stoffdruck geschrieben. Dafür benutzte ich Stoffmalfarben und Stempel aus Moosgummi. Vor ein paar Wochen hatte ich wieder richtig Lust darauf und habe die halb eingetrockneten Farben aus dem Schrank geholt.


Neben Moosgummi nehme ich jetzt auch Stempelgummi zum Drucken. Den Gummi muss man vorher erstmal zurecht schnitzen, so dass das gewünschte Motiv etwas "hochgestellt" ist. Zu diesem Zweck besorgte ich mir ein paar Klingen aus dem Hobbyladen (diese Dinger, die man auch für Linoldruck benutzt). Man sagt ja, dass aller Anfang schwer ist, also beschränke ich mich noch auf einfache Motive (Dreiecke, Kreise, Linien, Rauten...).


Besonders gern bedrucke ich naturfarbenene Baumwolle. Ich mag den gewollt "unperfekten" Look, der dabei entsteht. Kein Motiv gleicht dem Anderen, manche sind ein bisschen verrutscht, manche sind etwas blass und ab und zu ist auch mal ein Farbspritzer dabei.


Das Drucken an sich find ich verdammt entspannend. Andere Leute machen Yoga, ich drucke. ;) Es dauert nur leider sehr lange, bis man ein größeres Stück Stoff bestempelt hat. Manchmal brauche ich auch viel Zeit, bis ich die ideale Farbe zusammen gemischt habe. Da muss man manchmal einfach etwas rumprobieren. Mittlerweile besitze ich sogar mehr Stoffmalfarben als Nagellack...


Etwas von dem fertigen Stoff habe ich dann zu Taschen weiterverarbeitet. Beim ersten Versuch, einen Metallreißverschluss einzunähen, hat sich direkt eine meiner guten Jeansnadeln verabschiedet. Für das nächste Mal weiß ich jetzt, dass man nicht über das Metall nähen sollte, hehe.^^