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Samstag, 19. September 2015

Stoff bedrucken: Es geht weiter


Vor einem Jahr habe ich in diesem Post über das Thema Stoffdruck geschrieben. Dafür benutzte ich Stoffmalfarben und Stempel aus Moosgummi. Vor ein paar Wochen hatte ich wieder richtig Lust darauf und habe die halb eingetrockneten Farben aus dem Schrank geholt.


Neben Moosgummi nehme ich jetzt auch Stempelgummi zum Drucken. Den Gummi muss man vorher erstmal zurecht schnitzen, so dass das gewünschte Motiv etwas "hochgestellt" ist. Zu diesem Zweck besorgte ich mir ein paar Klingen aus dem Hobbyladen (diese Dinger, die man auch für Linoldruck benutzt). Man sagt ja, dass aller Anfang schwer ist, also beschränke ich mich noch auf einfache Motive (Dreiecke, Kreise, Linien, Rauten...).


Besonders gern bedrucke ich naturfarbenene Baumwolle. Ich mag den gewollt "unperfekten" Look, der dabei entsteht. Kein Motiv gleicht dem Anderen, manche sind ein bisschen verrutscht, manche sind etwas blass und ab und zu ist auch mal ein Farbspritzer dabei.


Das Drucken an sich find ich verdammt entspannend. Andere Leute machen Yoga, ich drucke. ;) Es dauert nur leider sehr lange, bis man ein größeres Stück Stoff bestempelt hat. Manchmal brauche ich auch viel Zeit, bis ich die ideale Farbe zusammen gemischt habe. Da muss man manchmal einfach etwas rumprobieren. Mittlerweile besitze ich sogar mehr Stoffmalfarben als Nagellack...


Etwas von dem fertigen Stoff habe ich dann zu Taschen weiterverarbeitet. Beim ersten Versuch, einen Metallreißverschluss einzunähen, hat sich direkt eine meiner guten Jeansnadeln verabschiedet. Für das nächste Mal weiß ich jetzt, dass man nicht über das Metall nähen sollte, hehe.^^



Freitag, 18. April 2014

Basteln mit Quasten

Beim Surfen habe ich letztens eine nette Bastelanleitung gefunden, die ich unbedingt teilen möchte. Durch den Blog "180° Salon" habe ich endlich gelernt, wie man Quasten herstellt (sogar ein Video gibt es dort). Wie das genau funktioniert, hab ich bisher nie so ganz verstanden.

So sah mein erster Versuch aus. Etwas ausbaufähig, muss ich zugeben. Ich glaube man erkennt, dass ich keine scharfe Stoff-/Garnschere besitze :D



Was man damit machen kann? Zum Beispiel Origami-Kraniche fein säuberlich nach Größe geordnet auf einer Schnur auffädeln und unten eine Quaste befestigen. Einfach aufhängen und baumeln lassen:





Für meine Quasten habe ich übrigens das gleiche Garn wie in der Anleitung benutzt (Bäckergarn aus Baumwolle von Garn & Mehr). Mit Wolle funktioniert es aber auch.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Valentinstagsbastelei: Die Herzgirlande


Vor Weihnachten hatte ich ja schon einmal Papierherzen gefaltet. Heute zeige ich euch, was man aus Origamiherzen noch alles anstellen kann. Zum Beispiel eine Girlande, die nicht nur zum Valentinstag richtig was hermacht.

Die Herzen, die ihr hier seht, habe ich nach dieser Anleitung gefaltet. Praktisch ist, dass beim Falten auf der Rückseite ein kleiner "Tunnel" entsteht, durch den man Garn oder eine Kordel durchziehen kann. Für meine Girlande habe ich Reste von einem Häkelgarn verwendet.



Mit einer langen, stumpfen Nadel lässt sich das Garn wie abgebildet durch den Tunnel auf der Rückseite ziehen.









 

Anstatt die Herzen mit einer Nadel aufzufädeln, könnt ihr stattdessen Schritt 6 der Faltanleitung rückgängig machen, also das Herz ein Stück auffalten, das Garn hineinlegen und anschließend wieder zusammenfalten.








Auch mit buntem Faltpapier sieht die Girlande gut aus. Hier habe ich Designpapier aus dem Bastelgeschäft verwendet.










Eine etwas andere Version der Girlande findet ihr bei DaWanda. Hier werden die Herzen stattdessen an einem Faden festgetackert und zusätzlich mit Tonpapier verziert.

Dienstag, 17. Dezember 2013

"Herzlicher" Geschenkanhänger


Schönen guten Abend! ;)

In einer Woche ist schon Heiligabend und bestimmt muss der eine oder andere noch Geschenke einpacken (so wie ich ;)). Zu diesem Zweck habe ich hier eine schnelle Bastelidee für einen netten kleinen Geschenkanhänger vorbereitet. Er sieht auf dem ersten Blick aus wie ein einfaches Herz, entpuppt sich beim Öffnen aber als vierblättriges Kleeblatt mit guten Wünschen zum neuen Jahr:


Ein solches Herz lässt sich auch für ein Geburtstgskind falten. In diesem Fall muss natürlich die Beschriftung angepasst werden :o)

 Dafür benötigt man:

- Zwei quadratische Stücke Tonpapier in grün und rot mit einer Seitenlänge von 18 cm
- Geschenkband
- Schere
- Klebstoff
- Bleistift
- evtl. eine Lochzange

1.) Das Quadrat wird zur Hälfte an der senkrechten und waagerechten Mittellinie gefaltet. Papier auffalten und umdrehen


2.) Nun die beiden Diagonalen falten. Das Papier öffnen und wieder umdrehen



 3.) Das Papier an zwei gegenüber liegenden Enden fassen und zur Mitte einklappen


4.) Die entstandene Raute längs zur Hälfte falten und mit Bleistift wie abgebildet eine Rundung ausschneiden. Dabei darauf achten, dass die geschlossene Seite links liegt


5.) Das Papier auffalten. Schritt 1 bis 4 mit dem anderen Quadrat wiederholen


6.) Beide Papier-Kleeblätter ineinanderfalten und an den Rändern mit etwas Klebstoff verbinden


Zum Schluss mit der Lochzange (oder einem anderen spitzen Gegenstand) ein Loch durch das zusammengefaltete Herz bohren und das Band hindurch ziehen. Nach Wunsch dekorieren und beschriften (ich habe z.B. noch Glitzersternchen aufgeklebt).

Fertig!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Adventskranz 2013

Wie angekündigt folgt nun ein kleiner Post über meinen Adventskranz (und eine Anleitung, wie man einen mit Textilband überzogenen Drahtstern selber machen kann).
   


Dieses Jahr habe ich keine Weihnachtsdeko extra gekauft und für den Adventskranz nur Dinge verwendet, die ich sowieso schon zuhause hatte. Zum Einen die Kerzen, die sich mit den Jahren angesammelt haben aber nie angezündet wurden, zum Anderen getrocknete Zimtstangen und Orangenscheiben sowie einen Tannenzapfen aus meiner Weihnachtsschmucksammlung. Die grüne Kugel ist noch vom letzten Weihnachten.


Angeordnet ist das alles auf einem großen Teller zusammen mit etwas Füllwatte als "Schnee". Ganz zum Schluss kamen noch die kleinen Silbersternchen dazu.
Selbstverständlich gilt für einen Adventskranz: Nicht unbeaufsichtigt brennen lassen und darauf achten, dass die Deko nicht angefackelt wird! ;o)



Für den Stern benötigt man ca. 50cm Draht (1 mm dick) und hübsches Dekoband, zudem Klebstoff und eine (Rund-)Zange. Für den oben gezeigten Stern habe ich außerdem einen kleinen Weihnachtsbaumanhänger in Sternform verwendet.


Zuerst biegt man aus dem Draht eine Sternenform. Die Form muss nicht perfekt sein, das Gebilde lässt sich auch später noch zurechtbiegen.


Mit der Zange wird nun mit dem Drahtende eine kleine Schlaufe geformt (linkes Bild). Das andere Ende steckt des Drahtes man durch diese Schlaufe hindurch. Auch dieses biegt man mit der Zange um, so dass beide Teile miteinander verbunden sind (rechtes Bild).



Anschließend den Beginn des Bandes mit Klebstoff am Draht befestigen und fest rundherum um die Sternenform wickeln, so dass man nichts mehr von dem Draht erkennen kann. Auch zwischendurch immer mal wieder einen Tropfen Kleber auf das Band geben. Das letzte Stück Band ebenfalls festkleben und abschneiden. Wer will kann den Stern aufhängen oder zusätzlich verzieren.

Viel Spaß beim Nachbasteln!